Organspende: Was „hirntot“ bedeutet

(10.11.2020) Hirntod als Voraussetzung für eine Organspende.

Ich liebe mein Gehirn – I love my brain. Der Satz steht auf Eng­lisch auf Fahr­radhelmen, die wie halbe Bowlingkugeln aussehen. Kaum einem anderen Organ des menschlichen Körpers kommt eine so wichtige Bedeutung zu wie der Schalt­zentrale, die vom Kopf aus die Geschicke des Körpers lenkt. Das Gehirn verarbeitet viele Millionen Sinnes­eindrücke und lässt uns unsere Umge­bung in Formen, Farben, Gerüchen, Geräuschen und Geschmacks­empfindungen wahr­nehmen. Das knapp eineinhalb Kilogramm schwere Organ steuert nahezu alle lebens­wichtigen Körperfunk­tionen wie Atmung und Herz­schlag und ermöglicht das Denken. Dass es seinen Dienst nicht mehr tun könnte, ist für viele Menschen eine erschre­ckende Vorstellung. Für eine Organspende ist der Hirn­tod aber Voraus­setzung.

Diagnose Hirn­tod als Voraus­setzung für eine Organspende

Die Stiftung Warentest hat einen gut verständlichen Artikel und ein Interview mit Dr. Farid Salih, Intensivmediziner an der Charité Berlin, zu dem Thema veröffentlicht. Den gesamten Text lesen Sie hier.

Kriterien für die Hirntodfeststellung

Die Feststellung des Hirntodes ist Voraussetzung für eine Organspende. Doch Viele haben Zweifel, ob nach der Feststellung des Hirntodes der Mensch tatsächlich tot ist. 
In Deutschland gelten strenge Regeln zur Feststellung des Hirntodes. 
Einen verständlichen Überblick gibt der Artikel "Tot oder noch lebendig?: Regeln für HIrntod-Diagnose sind streng" von ntv.